The Streets im Stream

Zwei Gründe, warum ich das neue The-Streets-Album mag:

1.) „Computers And Blues“ klingt bedroomiger als die letzten Longplayer.

2.) Skinners Michl hat endlich jemanden gefunden, der ihm am Mikro aushilft: Rob Harvey von The Music. (Erhöht natürlich die Cheesyness, macht aber nichts.)

The Hype Machine streamen schon jetzt, ein paar Tage vor VÖ, das neue, das fünfte, das hoffentlich (entgegen aller Ankündigungen) nicht letzte The-Streets-Album.

Was ich allerdings nicht verstehe: Warum Warner Music Germany, die veröffentlichen das Album bei uns, auf der Company-Website noch nicht mal die Tracklist parat hat. Die letzte News zu The Streets datiert auf den 16.2.2009.

Randnotiz

„Der Anfang vom Ende“, titelt das Intro in seiner Dezember/Januar-Ausgabe. Und wenn man Tag für Tag in der einen oder anderen Form mit den verschiedenen Akteuren der Musikindustrie zu tun hat, stößt man immer häufiger auf Hinweise, die diese Headline bestätigen. Anzeichen, dass die Tonträgerindustrie in ihrer jetzigen Form nicht mehr allzu lange existieren wird. Aktuelles Beispiel: Diese Woche wollte ich in der Warner medialounge kurz was nachschauen. Dabei fiel mir auf, dass dort in der Rubrik „Veröffentlichungen“ nicht mehr nur CDs und DVDs gelistet werden, sondern auch T-Shirts von Bands/Musikern, die bei Warner unter Vertrag stehen. Kann sein, dass das schon länger der Fall ist. Aber diese Woche waren von den 72 dort angezeigten „aktuellen Veröffentlichungen“ immerhin 40 T-Shirts – und somit nur noch 32 CDs & DVDs. Ein entschlossener Schritt in Richtung des viel diskutierten 360-Grad-Modells – oder hat das etwas damit zu tun, dass in Berlin demnächst die Fashion Week beginnt?