My Most Played Song Vol. 4

Heute mit: Alexandra Dröner (links im Bild), DJ, Journalistin, Bookerin und eine Hälfte der Sick Girls aus Berlin.

Sick Girls

?: Welches ist der am häufigsten gespielte Song auf Deinem Rechner?

!: Der meistgespielte iTunes-Track ist „Na Na Na Na“ von Jacques Lu Cont with Ce’Cile and General Degree.

?: Wie oft hast Du den Song gehört?

!: 25 Mal, was eine ganze Menge ist für mich. Im Durchschnitt höre ich mir die meisten Stücke – zuhause – nur zwei- bis dreimal an.

?: Warum hast Du ausgerechnet diesen Track so oft gehört?

!: Absolutes Lieblingslied und die perfekte Verbindung von Dancehall und elektronischer Club-Musik. Auch das meistgespielte Stück bei meinen DJ-Gigs übrigens, hab ich seit 2005 regelmäßig immer wieder im Koffer.

?: Ah, Vinyl. Meine Eltern haben mir davon erzählt. Schleppst Du echt noch einen Plattenkoffer zum Auflegen mit? Ein Laptop ist doch viel leichter und es passen auch viel mehr Tracks rein.

!: Ich benutze zu 80 Prozent CDs und ansonsten Vinyl. Der Koffer ist also schon mal kleiner geworden und nicht mehr ganz so schwer. Ich liebe es, mit den Pioneer CDJ-1000ern aufzulegen, easy und zuverlässig. Das Traktor-Scratch-Paket steht allerdings gerade genau vor mir, aber ich muss mich noch mit so ekligen Dingen wie Kalibrierung, Latenzen und wasweissich beschäftigen und meinen Laptop entsprechend hochrüsten, bevor es damit losgehen kann. Generell schließe ich keine Technologie aus – und wenn’s sein muss, lass ich mir auch einen Chip hinters Ohr pflanzen…

?: Wie packst Du Deinen Plattenkoffer? Gibt es eine bestimmte Ordnung? Hast Du vorher schon grob ein komplettes Set im Kopf? Oder vertraust Du auf Deine Intuition und nimmst einfach mit, was Dir in die Finger kommt?

!: Das Sichten und Zusammenstellen meiner Playlists nimmt eine ganze Menge Zeit in Anspruch, ich brenne eigentlich zu jedem Gig mindestens eine CD mit komplett neuen Tracks. Alle anderen Playlists setzen sich aus aktuellen Lieblingsstücken zusammen oder sind entsprechend den Anforderungen des jeweiligen Gigs (Intro-Zeug, Disco fürs Cookies, Dubstep für die Maria oder ähnliches) kompiliert. Ich versuche immer eine wirkliche Ordnung reinzubringen, scheitere aber meistens daran, dass ich zu ungeduldig bin und zu viele Sachen toll finde. Da wir ja im Team auftreten und unsere Sets nie vorbereiten, geht es immer um Intuition, keines unserer Sets ist gleich, wir wissen nie vorher, was genau die andere spielt, das macht den Spaß aus!

Und da kannst Du Dir Alexandras Lieblingstrack anhören.