Adieu Bleiwüste – Uncut Vol. 1

Und da ist es tatsächlich, mein erstes selbst produziertes Video. Erstmals verlasse ich den sicheren Hafen des geschriebenen Wortes und segele hinaus auf diesen unbarmherzigen Ozean des gesprochenen Wortes, mit all seinen überraschend auftauchenden Klippen und gefährlichen Untiefen… Aus der Not geboren, denn ich hatte ursprünglich vor, über die zehn Alben zu schreiben, die ich in den letzten Wochen am häufigsten gehört habe. Aber dafür war dann doch wieder keine Zeit. Mit so einem Video ließe sich das elegant in ein paar Minuten erledigen, dachte ich. Deswegen jetzt ungeschnitten, und schön unprofessionell mit iSight-Kamera und iMovie gebastelt, in weniger als vier Minuten (eigentlich sollten es nur drei Minuten werden, denn so lange dauert, wie jeder weiß, ein perfekter Pop-Song, aber dann habe ich mich doch etwas verquatscht) meine aktuelle persönliche Top 10:

Beim nächsten Mal werde ich dann auch etwas weniger nuscheln, versprochen. Und hier noch einmal die in dem Video vorgestellten so tollen Alben:

Glasvegas – „Glasvegas“
James Yuill – „Turning Down Water For Air“
Pere Ubu – „Dub Housing“
Buraka Som Sistema – „Black Diamond“
Empire Of The Sun – „Walking On A Dream“
Harmonic 313 – „When Machines Exceed Human Intelligence“
Filippo Moscatello – „Pagliaccio“
Andrew Bird – „Noble Beast“
Grand Duchy – „Petits Fours“
Sophie Hunger – „Monday’s Ghost“

Must-Have (I)

Mein Album des Monats: „Glasvegas“ von Glasvegas. Weil die Schotten ihre Gitarren so schön sägen und ineinander zerfließen lassen wie einst My Bloody Valentine oder The Jesus And Mary Chain. Und der Sänger dazu seine ganz eigene Show abzieht, irgendwo zwischen Joey Ramone und Roy Orbison. Also arty Shoegaze vs. Rock ’n‘ Roll-Roughness. Ein Debüt voller Hymnen. Toll, ganz toll, so wie „Geraldine“, der zweite Song des Albums: