Spielerei

Ziemlich clevere Verknüpfung von Spielzeug für kleine und große Jungs: Über die Lego-Konstruktion lässt sich – entsprechendes Fingerspitzengefühl vorausgesetzt – das Game auf dem iPhone steuern. Von derlei Extensions in virtuelle Welten konnten wir als Kinder früher nur träumen. Damals war Lego zwar auch schon bunt, aber ausschließlich quaderförmig. Wenn ich mir anschaue, was für krasses Zeug heute die Kinderzimmer besetzt hält, dann würde ich für einen kurzen Moment gerne wieder klein und dumm sein. Der Millennium Falcon hier ist zum Beispiel schon für weniger als 600 Euro zu haben. Ein echtes Schnäppchen.

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Meine aktuelle Lieblings-App

Seit ich mir den (kostenlosen) Barcode-Scanner barcoo runtergeladen habe, ist meine Verweildauer im Supermarkt deutlich angestiegen. Nicht dass ich tatsächlich in Erwägung ziehen würde, einen Artikel nicht zu kaufen, nur weil mir die App sagt, dass ich ihn irgendwo günstiger bekommen könnte. Auch die „Testberichte mit Stiftung Warentest und 420 weiteren Fachmagazinen, die Lebensmittel-Ampel zum Selber-Mitmachen, Infos zu Mogelpackungen, Aromastoffen, Lebensmitel-Plagiate, Fischschutz-Infos“ und ähnlichen Quatsch lese ich mir in den seltensten Fällen durch. Aber ich kann von diesem Spielzeug momentan einfach nicht genug bekommen: Handy-Kamera über dem Barcode positionieren, kurz auf den Pling warten – und schon habe ich viel mehr Informationen, als ich jemals wollte, über den Artikel, den ich gerade in Hand halte. Und die barcoo-Macher wissen dann auch immer ganz genau, was ich mir in den Einfkaufswagen lege…

barcoo – Scan Dich glücklich! from barcoo on Vimeo.

The Secret Life Of Computers

Besonders gerne mag ich den singenden Drucker. Ein paar erklärende Worte des Geeks, der so bescheuert war, all das zu programmieren:

No effects or sampling was used. What you see is what you hear (does that even make sense?)
Atari 800XL was used for the lead piano/organ sound
Texas Instruments TI-99/4a as lead guitar
8 Inch Floppy Disk as Bass
3.5 inch Harddrive as the gong
HP ScanJet 3C was used for all vocals. Please note I had to record the HP scanner 4 seperate times for each voice. I tried to buy 4 HP scanners but for some reason sellers on E-Bay expect you to pay $80-$100, I got mine for $30.
I keep hearing parts of the song are out of tune. Keep in mind the scanner and floppy drive are not musical instruments. These are mechanical devices whose motors tend to drift and can cause some notes to be out of tune.

Hätte nicht gedacht, dass ich hier mal was von Queen poste…

via & thanks Peix!

Itchy Fingers (IV)

Wie funktioniert eigentlich… ein Tenori-On? Robert Lippok von To Rococo Rot erklärt, wie das Yamaha-Gadget programmiert werden kann:

Und natürlich muss ich in diesem Zusammenhang Little Boots erwähnen. War sie es doch, die das Teil erstmals aus der Nerd-Ecke geholt und vor den Augen einer größeren Öffentlichkeit eingesetzt hat. Die junge Dame stellt mit dem blinkenden Maschinchen schon allerhand an. Ein Hot-Chip-Cover mit DIY-Charme:

Und bei Jools Holland wirkt ihr Gequietsche ziemlich professionell:

Und das Telefon sagt Du…

Nein, Herr Dorau, diese Zeiten sind vorbei. Dank Deadmau5. Einen Grammy hat der Kanadier zwar doch nicht gewonnen, aber dafür macht mein Telefon jetzt Musik, ist quasi zwei Plattenspieler plus Mischpult. Denn Deadmau5 hat eine tolle iPhone-Applikation veröffentlicht, den „Touch Mix“. Zehn exklusiv für diese 3 US-Dollar (also 2,39 Euro) teure Applikation produzierte Elektro-Tracks lassen sich über den Touchscreen durch ein paar Effekte jagen und mixen. I like. Jetzt warte ich nur noch darauf, dass sich auch andere Tunes in das Programm laden lassen…

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Rolly Rules

Kurz auf der IFA vorbeigeschaut und zwischen Millionen von Flachbildschirmen und Staubsaugern ein Gadget entdeckt, das so spaßig wie sinnlos und deswegen ganz extraordinär und begehrenswert ist: Der Rolly von Sony, ein tanzendes, bunt blinkendes Ei, das mit den Ohren wackeln und gleichzeitig Musik wiedergeben kann. Kurz: Ein MP3-Player mit eingebauten Lautsprechern, der aussieht wie R2-D2s kleiner Bruder – also ziemlich niedlich. Schon vor einiger Zeit darüber gelesen, heute habe ich das Teil erstmals in Aktion gesehen und musste schmunzeln. Soll 179 Euro kosten, meinte der Sony-Mensch in Halle 4.2, und hört auf den Namen SEP-30BT. Der Speicher ist mit 2 GB mehr als knapp bemessen, aber: mit Hilfe der mitgelieferten Software lassen sich eigene Choreografien erstellen. Detlef D. Soost, bitte übernehmen Sie!