A Group Of Mash Ups

Kürzlich bin ich bei Hype Machine auf einen The-Squire-Of-Gothos-Remix gestoßen. Die sehen recht putzig aus und machen (Zitat von ihrer Myspace-Seite) „a cross between Speed garage, Dubstep, electro house, grime and old school hardcore“ – und somit die beste Musik der Welt. Man darf mit Superlativen nicht zu sparsam umgehen. Allerdings könnte man auch einfach sagen: Ganz schön kranker Shice.

Da Menschen in jungen Jahren dazu neigen, Peergroups zu bilden, dachte ich mir, es könnte sich lohnen, mal zu schauen, ob sich in deren Dunstkreis nicht noch mehr Weirdos rumtreiben, deren Musik mir gefällt… Volltreffer! Das beste Label der Welt ist (zumindest heute): Off Me Nut Records. Ein Hort des sorgsam kultivierten Irrsinns. Man kann man sich da jede Menge bass heavy shit for free runterladen, ganze Alben, viele Mixes. So wie den hier:

Off me nut megamix vol. 2 by Dankle

They Will Never Walk Alone

Und damit meine ich nicht den VfB Stuttgart, der gerade eben das erste Tor des Tages erzielt hat. Nein, es geht um Leslie Feist, Amy Millan und Evan Cranley (Stars), Emily Haines und Jimmy Shaw (Metric), Jason Collett, Ohad Benchetrit, John Crossingham, Marty Kinack, Leon Kingstone, Julie Penner, sowie Sam Prekop (The Sea and Cake), John McEntire, Sebastian Grainger und Jason Tait (The Weakerthans). Die haben Kevin Drew, Brendan Canning, Justin Peroff, Charles Spearin, Andrew Whiteman und Sam Goldberg geholfen, ihr neues Album einzuspielen. Indie-Auskenner wissen jetzt schon: Das ist eine Broken-Social-Scene-News. Die gut vernetzten Kanadier veröffentlichen am 30. April über City Slang ihr neues Album „Forgiveness Rock Record“ und verschenken auf ihrer Site den Album-Track „World Sick„.

Geburtstagsgeschenk

Schon lange nicht mehr Hot Chip erwähnt… Also: Bodi Bill, Berlins Antwort auf Hot Chip, rücken einen Song raus. Zu Antons Geburtstag gibts auf ihrer Website einen Remix von „Very Small“ für free.

Außerdem kündigen die drei diese Konzerte an:

12.3. Bremen, Zuckerclub
13.3. Hamburg, Playfestival
19.3. Leipzig, Zentraltheater
20.3. Mannheim, Time Warp-Festival
17.4. Berlin, „Bodi Bill & Friends“ im WMF*
12.5. München, Monsters of House
13.5. Zürich, Reithalle (tbc.)
14.5. St. Gallen, Toxic.FM w/ noze
15.5. Dresden, Scheune

* Neben Bodi Bill werden noch Freedarich (Areal, Mittekill) und Liviu Groza (Bar 25) live spielen. Außerdem erwarten wir hinreißende DJ-Sets von unseren Freunden Siriusmo (Monkey Town), Jan Driver (Grand Petrol), Krsn (Labland) und Jan Mir (Tonkind). Karten-Vorverkauf bei KoKa36.de.

Und folgende Auflege-Termine des Bodi-Bill-DJ-Teams stehen auch an:

6.2. Berlin, Villa
14.2. Berlin, Golden Gate
20.2. Berlin, Spliss
26.2. Berlin, Intro Intim
5.3. Berlin, Hebbel am Ufer

Ach, Du kennst Bodi Bill noch nicht?

Who The F*** Is Bodi Bill ? from Sinnbus Bln on Vimeo.

New Year Resolution

Abnehmen, weniger Alkohol trinken, mit dem Rauchen aufhören, mehr Sport treiben, … Die Vorsätze für neue Kalenderjahre, die man sich aus einer Sektlaune heraus am Silvesterabend so ausdenkt, sind meist wenig originell und nur mit einem gewissen Maß an Disziplin umzusetzen – und werden deshalb gerne auf unbestimmte Zeit verschoben, noch ehe das Jahr richtig aus den Startlöchern gekommen ist. Deswegen habe ich diesmal eine elegante Alternative gewählt. Mein Vorsatz kann nebenbei erledigt werden und bereitet mir zudem große Freude. Mehr Dubstep hören, lautet die Devise für 2010. Sehr gelegen kommen mir da „The First (And Last) Dubstep Download Awards“ des NME. Bündelweise Dubstep-MP3s zum freien Download – „Original Dubstep Tracks“, „Dubstep Remixes“, „Best Use Of Dubstep For Comedy Purposes“ oder der „Best Dubstep Track That Doesn’t Seem To Be Available For Free Download Legally But Is Worth Paying For“, der läuft in dem Youtube-Link hier oben.

Awesome Mixtape

Eigentlich wollte ich das ja nicht posten, weil das heute eh auf allen Musikblogs zu finden ist, aber das – ja genau, bitte anklicken – NME Radar Mixtape 2010 ist dann doch zu toll, um es nicht zu erwähnen. Und dann ist es auch noch so schön abwechslungsreich. Der circa 120 MB große ZIP-File enthält 20 Tracks von Egyptian Hip HopThe Drums oder Joy Orbison. Also einige Acts, die 2009 schon kleine Erfolge verbuchen konnten, hoffnungsvolle Newcomer von der BBC Longlist 2010 und dazu ein paar noch wirklich unbekannte Bands. Dubstep, Schrammel-Rock, süße Frauenstimmen vor einer shiny Synthie-Kulisse oder echte Rap-Musik (allerdings nicht von Egyptian Hip Hop: Die kommen weder aus Ägypten noch rappen sie. Ein ganz perfides Täuschungsmanöver). Nice.

Suchmaschinenoptimierter Elektro-Punk

The Bloody Beetroots ist ein alberner Name, denkst Du? Na ja, was soll man von zwei Typen erwarten, die sich Sir Bob Cornelius Rifo und Tommy Tea nennen? Im Interview mit dem Bounce Magazine versucht Bob Rifo sich damit rauszureden, dass er auf Google gefunden werden will… Musiker, die sich über SEO den Kopf zerbrechen. Das ist Punk.

Egal, Bob und Tommy verschenken einen Track ihres im September erscheinenden Debüts. „Romborama“ heißt das Album, „Awesome“ der Track. Auch wenn sie den Chemical-Brothers-Button ein paar Mal zu oft gedrückt haben, ist es im Grunde ein okayer Elektro-Track – schon allein, weil The Cool Kids mitrappen -, der auf Dim Mak ganz gut aufgehoben ist. Zum Download bitte hier entlang.