Ein Leben für den Pop

Takashi Murakami x Kanye West Bear Toy@Hamburger Kunsthalle 2010

Credit: Takashi Murakami

Gerade erst eröffnet: Die PopArt-Ausstellung „PopLife“ in Hamburg. Neben Obszönitäten von Koons, Eitelkeiten von Kippenberger, dem obligatorischen Warhol, ein bisschen Blingbling von Hirst oder Altbackenem von Haring geht Takashi Murakami am derbsten ab. Sein für Kanye West entworfenes shiny Bärchen – und alles andere natürlich auch – ist noch bis zum 9. Mai in der Kunsthalle zu sehen. Genauer: In der Galerie der Gegenwart. Man kann aber auch vom Hauptbahnhof kommend direkt zum Haupteingang rein und sich durch den gesamten Gebäudekomplex durchschlängeln, vorbei an den Alten Meistern, der Ausstellung zur Klassischen Moderne usw. Wenn man es eilig hat und sich nicht verläuft, dauert das keine zehn Minuten. Außerdem ist es trocken und warm und man sieht auch mal die ruhigen Ecken der Kunsthalle. Sollte man doch mal die Orientierung verlieren, steht an jeder Ecke ein hilfsbereiter Angestellter und weiß, wie und wo es weitergeht. Auf dem Rahmen eines dieser übergroßen Ölgemälde, die da überall zusammen rumhängen, habe ich übrigens zwei bestens zur Jahreszeit passende Zeilen entdeckt:

„Heimlich unter dem Schnee keimt schon der zukuenftige Fruehling.

Troeste Dich, alterndes Haupt: Jeder Tod ist nur Schein.“

Na dann.

Ein Gedanke zu „Ein Leben für den Pop

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