Ab in den Bunker

Turner-Prize-Träger Mark Leckey hat vor zehn Jahren einen Kurzfilm über das Nachtleben in GB gedreht: „Fiorucci Made Me Hardcore“ wurde unlängst wieder vom Guardian als „the finest portrayal of British nightlife ever captured“ bezeichnet.

Diese Video-Collage und etliche andere meist tolle Arbeiten von Künstlern wie Olafur Eliasson, Anselm Reyle, Tobias Rehberger oder Santiago Sierra sind noch bis Jahresende in der Sammlung Boros zu sehen, in diesem Bunker-Klotz in Mitte, den man nur nach vorheriger Online-Anmeldung besichtigen kann (rechtzeitig anmelden, ist auf Wochen ausgebucht). Muss man gesehen haben. Undbedingt! Echt jetzt. Kunst muss nicht immer im gesichtslosen White Cube ausgestellt werden. Hier ist das Gebäude, die Architektur, diese beklemmende Stahlbeton-Orgie mindestens so beeindruckend wie die Exponate.